Gewässer und Kinder - Diagnose und Behandlung
Ihr Lieben, eine Reanimation wünscht sich niemand – aber wenn ein Kind nicht mehr atmet oder keinen Puls hat, ist schnelles Handeln lebensrettend. Reanimation rettet Leben – auch bei Kindern.
Was bedeutet Reanimation?
Das ist die Wiederbelebung eines Menschen, bei dem der Herzschlag oder die Atmung ausgesetzt haben – etwa nach Ertrinken, Stromunfall, plötzlichem Kindstod oder allergischem Schock.
Was sind die ersten Schritte?
Prüfen: Reagiert das Kind? Atmet es noch? Wenn nein: Notruf 112 absetzen – und sofort mit der Reanimation beginnen. Nicht zögern. Ihr könnt nichts falsch machen – aber Vieles bewirken! Die No-Flow-Time, also die Zeit wo kein Blutfluß im Kind stattfindet muss gering sein. Zeit ist hier der wichtigste Faktor!
Aber auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle können auf eine Allergie hinweisen.

Wie reanimiere ich ein Kind?
Bei Babys: 5x beatmen, dann 30x Herzdruckmassage – am besten den gesamten Thorax mit den Händen umgreifen und mit beiden Daumen auf das Brustbein drücken. Dann im Wechsel „2x beatmen und 30x drücken“ fortfahren, bis professionelle Hilfe kommt und euch ablöst. Ihr überbrückt die wichtigste Zeit für das Outcome des Kindes!
Bei Kleinkindern und größeren Kindern: ebenfalls 5 Beatmungen, dann 30x drücken – mit einer oder zwei Händen in der Mitte des Brustkorbs, etwa 5 cm tief.
Wie oft? 30x drücken, 2x beatmen – im Wechsel. So lange, bis Hilfe eintrifft und euch ablöst.
Was ist mit einem AED?
Ein AED, das ist ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) und der ist super zum Lebenretten – auch für Kinder. Viele Geräte erkennen automatisch wann geschockt werden muss und die vorliegende Herzaktivität. Wenn einer verfügbar ist: holen lassen, anschließen und den Anweisungen folgen.
Ein hilfreicher Tipp vom Kinderarzt
Übt das regelmäßig – z. B. in einem Erste-Hilfe-Kurs am Kind. Im Ernstfall zählt jede Sekunde – und ihr könnt das Leben eines Kindes retten.



